ENDLICH DAS KLIMA SCHÜTZEN!

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Anlässlich der Arbeitskonferenz der Vereinten Nationen in Bonn zur Vorbereitung der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember in Mexiko erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel:

Der UN-Klimagipfel in Kopenhagen scheiterte. Auch der Petersberger Klimadialog brachte keine echten Ergebnisse. Jetzt müssen in Bonn endlich die Grundlagen für erfolgreiche Verhandlungen in Cancun gelegt werden.

Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen hatten sich die Staats- und Regierungschefs nur auf das Ziel einigen können die Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das Zwei-Grad-Ziel der "Kopenhagen-Verständigung“ muss zur Verhandlungsgrundlage für Cancun werden. Wir brauchen jetzt mehr Anstrengungen, um den Ausstoß von Treibhausgas zu reduzieren. Nur so können die Kosten für die Erderwärmung in der Zukunft minimiert werden. Mit den Einnahmen einer Finanztransaktionssteuer könnte der Klimawandel zusätzlich bekämpft werden.

Außerdem haben sich die Industriestaaten verpflichtet die Entwicklungsländer von 2010 bis 2012 mit insgesamt 30 Milliarden US-Dollar zu unterstützen. Diese Zusagen müssen eingehalten und durchgesetzt werden.

Ein Nachfolgeabkommen für das im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll muss verabschiedet werden und darf nicht länger auf Kosten der bereits heute vom Klimawandel betroffenen Menschen verschleppt werden. Wirkliche internationale Solidarität muss auch durch ein rechtlichverbindliches Kyoto-Folgeabkommen mit verbindlichen Treibhausgasreduktionszielen deutlich werden.

 
 

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